Firmengeschichte

 

1929 gründete Ewald Holve der Erste in Wetter an der Ruhr, Bergstr. 29 seine Bäckerei. Eine wirtschaftlich sehr schwere Zeit. Nach Schließung des DEMAG- Werkes musste auch Ewald Holve seine Bäckerei schließen, denn die Kaufkraft der Bevölkerung in seinem Einzugsgebiet schwindet mit dem Verlust des Arbeitsplatzes. ( Wie überall in der Vorkriegszeit)
Vorübergehende Lösung ist eine Schwarzbrot- und Pumpernickelbäckerei in Bochum Langendreher. Dort gab es dann auch den ersten motorisierten Lieferwagen mit dem Fahrer Herr Barnowski.
Am Nikolaustag 1933 gelang Ewald Holve und seiner Frau „Änne“ der dritte Start in Hemer- Sundwig. Die Tageseinnahme am 6.12.1933 betrug 3,70 Reichsmark.
Während des 2. Weltkriegs konnte die Bäckerei, mit damals üblichen Mitteln, ihrer Bestimmung- Brot zu backen- mehr oder weniger nachkommen.
Nach dem 2. Weltkrieg gibt es wieder alles zu kaufen. Kanadier zählen zu unseren treuen Kunden. Der wirtschaftliche Aufschwung kam auch unserer kleinen Familienbäckerei zu Gute.1954 wurde das Ladenlokal renoviert und ein Cafe eingerichtet. Auch in Backöfen und Knetmaschinen wurde investiert.

 

 

Zu dieser Zeit erlernte Ewald der Zweite den Beruf des Bäckers und legte 1.12.1963 seine Meisterprüfung an der Bäckerfachschule in Olpe ab.
Zu seinen absoluten Lieblingsaufgaben gehörte die Herstellung von Torten, Teegebäck, Petitfours und anderen Konditoreiwaren.
Am 6.12.1983 feierte die Bäckerei Holve, mit den damaligen Inhabern Ewald und Brigitte Holve das 50. Jubiläum. Unter der relativ kurzen Firmenleitung von Brigitte und Ewald Holve wurde kräftig renoviert und betriebliche Veränderungen herbeigeführt. So wurde der Verkaufsraum „Laden“ neu gestaltet. Das Cafe wich dem neuen Herzstück: eine 10 m lange Verkaufstheke, die es nun täglich zu füllen galt. Seit 1980  wurde in Hemer- Deilinghofen eine Filiale betrieben.

 

 

Ewald der Dritte trat 1976 in die Fußstapfen seines Vaters. Er erlernte beim Obermeister und stellvertretendem Landungsinnungsmeister Alfons Stracke in Iserlohn sein Handwerk. Es war einer der besten Ausbildungsbetriebe die Ihren Auszubildenden viel beibrachten, so diese den wollten. Nach verkürzter Lehrzeit bestand Ewald der 3. die Gesellenprüfung und begab sich zunächst auf Wanderschaft in verschiedene Bäckereien. 1981 besuchte er die Bäckerfachschule in Olpe und legte dort die Meisterprüfung ab, als damals jüngster Bäckermeister der Bäckerinnung Iserlohn.
Auch Ewald der 3.verwirklichte viele seiner Ideen in elterlichen Betrieb. So gab es wieder Staub und Dreck in der Backstube weil Wände eingerissen wurden um für Backofen und Gärgerät Platz zu schaffen. Vater und Sohn ziehen gut an einem Strang. So werden heftigste Investitionen gemeistert. In der Backstube wurde der erste Stickenofen angeschafft.
Der alte Öltank steht uns im Weg. Ewald II greift seinem Sohn kräftig beim Umbau unter die Arme. Die Firma bekommt einen Erdtank in die Einfahrt. Der dadurch freie Platz wird ausgebaut und dient heute als Arbeitbereich für feine Backwaren.


Obwohl es auch in der Backstube Holve bereits diverse Modelle von Brötchenmaschinen gab wurde 1985 das original handgeformte Brötchen wieder aufgelegt . Siehe auch Seite Brötchen.
1984 trat Ehefrau Kornelia an seine Seite. 1986 und 1988 folgten freudige Ereignisse im privaten Bereich, Names Sven Sebastian und Jan Frederic.
1995 wurde in der Bäckerfachschule in Olpe das erste Schwiegertöchterseminar angeboten. Zielgruppe waren durch Hochzeit mit selbständigen Bäckermeistern verdonnerte Quereinsteiger zu unterrichten. Auf drängen der ganzen Familie besuchte auch Ehefrau Kornelia Holve das Seminar. Das Sie sich weitere vier Jahre in der Fachschule bis zur Verkaufsleiterein ausbilden lies hatte damals wohl keiner gedacht. Aber das Lernen an der Fachschule in Olpe macht viel Spaß und die Lehrer sind absolut kompetent. Das bestätigen auch unsere Auszubildenden, die während Ihrer Ausbildung mehrmals eine ganze Woche dort verbringen dürfen.


1997 wurde der „Laden“ in Sundwig erneut umgebaut. Ein neues Highlight war die Snacktheke. Ein aufwendig gekühlter Bereich ermöglicht das belegen von frischen Brötchen vor den Augen der Kundschaft und erfüllt die hygienischen Anforderungen. Für den Sofortverzehr wurden Stehtische aufgestellt, die heute durch acht gemütliche Sitzplätze Ihre Ergänzung finden.
Im Januar 2004 erfüllten sich Ewald Holve und Johannes Alberts einen Traum: Brot backen im Holzofen wie einst. An der Sundiger Mühle entstand ein kleines Backhaus mit echtem holzbefeuerten Ofen, was am 21. Januar 2004 eröffnet wurde. Siehe Homepage...

 
 
 
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